Helmut Kindl

Bundesvüarstäiha des Bundes der Egerländer Gmoin e.V.

 

 Bundesvüarstäiha Helmut Kindl  

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Weigel,
verehrte Ehrengäste und Besucher des Vinzenzifestes,

 

1693 fand das erste Vinzenzifest in Eger statt und nach der Flucht und Vertreibung konnte es 1952 in Wendlingen am Neckar wieder zum Leben erweckt werden. Die heimatvertriebenen Egerländer haben dieses Fest in ihre neue Heimat mitgebracht und feiern nun ununterbrochen mit den Heimat- und Trachtenverbänden, sowie der gesamten Bevölkerung, eines der größten Brauchtumsfeste in Baden-Württemberg. Aus dem Vinzenzifest, verbunden mit dem Egerländer Landestreffen, wurde mittlerweile das Wendlinger Stadtfest.

 

Wenn wir heute, über 80 Jahre nach der Vertreibung, noch immer dieses traditionelle Fest feiern können, müssen wir der Stadtverwaltung und besonders dem Bürgermeister einen herzlichen Dank aussprechen. Die Verbundenheit mit den Egerländern zeigt die Stadt Wendlingen am Neckar nicht nur mit der Durchführung des Vinzenzifestes, sondern auch mit ihrer Patenschaft im Jahre 1966 über die Egerländer in Baden-Württemberg und durch sichtbare Zeichen in der Stadt wie dem Egerländer Musikantenbrunnen.

 

Ein Höhepunkt ist sicherlich der „Birnsunnta“, wo nach dem Gottesdienst traditionell von der Egerland-Jugend Birnen an die Besucher des Gottesdienstes verteilt werden, sowie der große Festzug durch die Stadt. Hierzu wünsche ich Allen wunderbares Wetter und ein gutes Gelingen für das gesamte Wochenende.

 

Weiterhin wünsche ich mir für Wendlingen am Neckar eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Gmoi und dem Landesverband sowie den teilnehmenden Vereinen, damit das Vinzenzifest noch viele Jahre bestehen bleibt und abgehalten werden kann.

 

Darum „Eghalanda hoits enk zsamm – für unna Hoimat all´s“

 

Mit heimatlichen Grüßen
 

(gez.)
Helmut Kindl